Logo SG Schafwaschen Rimsting, Schützenverein aus Rimsting am Chiemsee
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Chronik
1885
In den Aufzeichnungen von Lehrer Bartl werden erstmalig die Schafwaschener Schützen erwähnt (" da hätten die Jungschützen von Schafwaschen ein Theater gespielt"). Die Führung dürften die damaligen Wirtsbuben von Schafwaschen ("Birnerbuben") innegehabt haben. Es ist zu vermuten, daß die Schafwasch’ner Schützen eine Abspaltung des älteren bereits in Rimsting existierenden Schützenvereins (Ludwigshöhe ?) gewesen sind.


1895
Es ist bekannt, dass Englbert Berthold, damaliger Bahnhofsvorsteher zu Rimsting, Schützenmeister der Schafwaschner Schützen ist. Er bleibt es bis zum Jahr 1905.


1904
Damals hat es in Schafwaschen etwa so ausgesehen, wie diese Gruß-Postkarte zeigt.




1905
Hans Fritz, Simmernbauer von Stetten und Vater von unserem Franz Fritz, wird Schützenmeister und hat das Amt bis 1914 inne.


1910
Der Kunstmaler Merkel schafft zum 25-jährigen Vereinsjubiläum eine Ehrentafel, die noch heute im Vereinslokal zu sehen ist.


1914
Ausbruch des ersten Weltkrieges. Der Schiessbetrieb in Schafwaschen muss unterbrochen werden.


1920
Der Schiessbetrieb wird wieder aufgenommen. Die Schützen werden geführt von Thomas Schuster, Bürgermeister von Rimsting (und späterer Schwiegervater vom Franz Fritz). Er bleibt Schützenmeister bis 1933.


1929
Hans Fritz, damals 16 Jahre alt, und Franz Fritz, damals 15 Jahre alt, werden Mitglieder bei den Schafwaschener Schützen.


1933
Von 1933 bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939 ist Hans Fritz Schützenmeister. Da er kein Mitglied der alles kontrollierenden Nazi-Partei ist, wird ihm in Gestalt des pensionierten Bahnhofsvorstehers Englbert Berthold ein "Vorstand" vor die Nase gesetzt.


1925 - 1931
Auszüge aus diversen Vereins-Dokumenten der Ludwigshöhen-Schützen, wie Beschlußbuch, Mitgliederlisten etc.




1936
Der zweite in Rimsting bis dahin existierende Schützenverein "Rimsting-Ludwigshöhe" löst sich auf und wird mit 12 Mann, einem Bestand von 34.50 RM in der Vereinskasse und einem überholungsbedürftigen Scheibenkasten der Schafwaschener Schützengesellschaft zugeführt.


1937
Gruppenfoto der Schafwasch’ner Schützen von 1937.



1951
Am 7. Januar wird die Schützengesellschaft wieder ins Leben gerufen. Hans Fritz wird wieder Schützenmeister.

Da die vereinseigenen Zimmerstutzen die Kriegswirren nicht überstanden hatten, gibt es nur noch drei Zimmerstutzen in Privat-Besitz. Also wird ein Luftgewehr Marke DIANA gekauft. Geschossen wird an zwei Ständen, von der Wirtsstube durch die offene Schlafzimmertüre ins Schlafgemach der Wirtsleute. Franz Fritz wird Schriftführer und unterstützt in den weiteren Jahren seinen Bruder Hans bei der Weiter-Entwicklung des Vereins.

Unter Beteiligung auch der Schafwaschner Schützen wird der Schützen-Gau wieder gegründet.


1952
Karl Huber wird zum 2. Schützenmeister gewählt und hat dieses Amt bis 1976 inne. Die Königskette wird angeschafft. Die Taler wurden gestiftet, geformt wird die Kette vom Uhrmacher Erhard Krauss.


1953
Erster Schützenkönig wird Alois Steinbeiss (der König wurde damals noch über Ring ermittelt). In Prien findet im Bayrischen Hof das erste Gauschießen statt.


1954
Zweites Gauschießen in Aschau. Leopold Fellner wird Gauschützenkönig.



1955
Der König wird nicht mehr über Ring, sondern über Teiler ermittelt.
Das folgende Bild zeigt den „Zirkel-Ausschuß“, bestehend aus Franz Fritz und den Wirtsleuten Spöckbacher, bei der Arbeit.


Das 3. Gau-Schießen wird von den Schafwaschnern ausgerichtet. Im Saal und im Salettl der "Ludwigshöhe" werden 18 Seilzug-Stände aufgebaut. 420 teilnehmende Schützen aus Nah und Fern sind voller Lob über das gelungene Schießen und die schönen Preise. Josef Mayer, der spätere langjährige Bürgermeister von Rimsting, wird 2. Gaukönig.


1956
Viertes Gauschießen in Amerang. Hans Werndl sen. wird Vizekönig. Geschossen werden 5 Serien auf die 5-Ring-Scheibe. Franz Fritz schiesst mit seinem Zimmerstutzen 25 Ringe.


1957
Im neuerbauten Saal werden 4 Scheibenzug-Anlagen eingebaut, die während der Wintermonate zur Verfügung stehen.


1958
Beim Gauschießen in Aschau wird Hans Fritz Gaukönig.


1959
Zum zweiten Mal richten wir das Gauschießen aus, doch diesmal in kleinerem Masstab (es war kein anderer Verein bereit). Neben den 4 Ständen im Saal wurden noch drei Stände im alten Stall errichtet.


1963
Unser Schützenwirt baut um, der Saal wird vergrössert und unterkellert. Vom November 63 bis zum März 64 fahren wir daher zum Schießen in den Bayrischen Hof nach Prien.


1966
Erstmals wird im Gau ein Rundenwettkampf durchgeführt. Wir beteiligen uns in den Klassen A und C. Die A-Mannschaft steigt in die Gau-Klasse auf, kann sich dort jedoch nur ein Jahr halten. Wie damals in Schafwaschen geschossen wurde, zeigt das folgende Photo.



1967
Zum dritten Mal richten die Schafwaschner das Gauschießen aus. Ein grosses Zelt wird aufgebaut, auf 20 Gewehr- und 4 Pistolen-Ständen wird erstmals ohne Schreiber auf 10er-Scheibenpakete geschossen. Der damals in Rimsting wohnende Quizmaster Lou van Bourg, bekannt durch den "Goldenen Schuss", stiftet über 50 Preise im Wert von 1500.- DM. Doch trotz des herrlichen Mai-Wetters und der tollen Preise bleiben die Stände oft stundenlang leer, und am End' sind nur 320 Schützen dagewesen.



1968
Im neu ausgebauten Keller unseres Schützen-Wirtes werden 7 elektrische Zug-Stände eingebaut. Im Jugendraum der Turnhalle erhalten wir 4 Stände.


1969
Zum vierten Mal führen wir das Gauschießen durch. Der Andrang ist diesmal so stark, dass wir mit einem Teil der Schützen nach Endorf ausweichen müssen.


1971 +
Am 27. Juli verstirbt unser beliebter Schützen-Kamerad Max Krumrey.


1975
Unser Wirt Georg Spöckbacher heiratet seine Marija.
Franz Fritz und Ernst Wörtz werden in die Gau-Vorstandschaft gewählt.


1976
Schützenmeister Hans Fritz, von schwerer Krankheit gezeichnet, und Vize Karl Huber treten nicht mehr zur Wahl an.
Franz Fritz wird 1. Schützenmeister, der junge Hans Werndl sein Vize.


1977 +
Leopold Fellner stirbt am 30. Mai.
Beim Gauschießen in Halfing wird Hansi Fritz Gaukönig.
Scheibenstreifen werden eingeführt, eine Teilermaschine wird gekauft.
Hans Fritz wird Ehrenschützenmeister.


1978
Erstmals wird am Sportheim ein Grillfest veranstaltet.
Das erste 4-Vereine-Schießen (Breitbrunn, Greimharting, Prien und Rimsting) wird abgehalten in Verbindung mit einem Gedächtnisschießen für Leo Fellner.
Ernst Wörtz wird Gau-Sportleiter, Franz Fritz 2. Gau-Schützenmeister.


1979 +
Am 18. Juli stirbt unsere Schützenmutter Maria Spöckbacher.
Hans Fritz, Simmernvater von Stetten, wird am 6. Oktober 100 Jahre alt !


1980 +
Schafwaschen richtet jetzt zum 5. Mal das Gau-Schießen aus, verbunden mit dem hundertjährigen Geburtstags-Schießen für Hans Fritz. In der von Dr. Holler erbauten Reithalle werden 30 Seilzug-Stände aufgebaut.


Im Keller der Rimstinger Volksschule war damals der Auswerterraum. Hier waren die Experten an der Arbeit, wie z. B. (von links nach rechts) Pelzl Günther, Huber Karl, Aichner Harry, Eifertinger Alfons, Kuntschner Herbert.



620 Teilnehmer machen das Schießen zu einem grossen Erfolg für Schafwaschen.
Doch wird dieses große Ereignis dadurch getrübt, daß am letzten Grosskampftag des Gau-Schießens, am 24. März, der Simmernvater Hans Fritz stirbt.

Auf dem Eis wird erstmals mit 18 Moarschaften das Rimstinger Dorf-Eisstock-Schießen durchgeführt.


1982
Hier sieht man drei führende Vereinsmitglieder (Franz Fritz, Andi Schleicher und Schorsch Dirsch) im traulichen Gespräch. Was die wohl aushecken?



Im nächsten Jahr, 1983, haben wir’s erfahren!


1983 +
Bei unserem Schützen-Kamerad Schorsch Dirsch wird der Bau einer Asphalt-Bahn geplant. Der Gemeinderat unterstützt dieses Vorhaben, so dass am 23. Oktober mit 83 Stock-Schützen das Eröffnungs-Schießen abgehalten werden kann.



Die Zahl der Schießstände in Schafwaschen wird auf 10 erhöht.
Der Geiger Fritz, ein Rimstinger Original, stirbt.


1984
Der Schleicher Andi malt die Rimstinger Schützenfahne.
Und beim Gau-Schießen in Bernau wird Georg Spöckbacher Gau-Schützenkönig.


1985 +
Unser Ehren-Mitglied Nikolaus Stöffl stirbt am 24. Mai.
Trotzdem ist 1985 für uns ein grosses Jahr, feiern wir doch den 100. Jahrestag der Vereinsgründung! Aus diesem Grund halten wir in der Reithalle das Gau-Schießen ab, zum 6. Mal übrigens, und es kommen 650 Teilnehmer. Dann gehen wir zum Patenbitten nach Prien. Und am 16. Juni, bei strahlendem "Kaiserwetter" feiern wir mit 26 Vereinen und 3 Musik-Kapellen unsere Fahnen-Weihe.
In diesem Jahr hat der Verein erstmals auch über 100 Mitglieder!




1987 +
Unser "Herbergs-Vater" Georg Spöckbacher sen. stirbt am 28. Juli, und Schorsch Dirsch stirbt am 28. August.
Wir schaffen eine Schützenkönigs-Kette für die Jugend an.
Die Firma KOIT stiftet den Rimstinger Vereinen ein Zelt für 150 Plätze.
Und die Hemhofer Zimmerstutzen-Gesellschaft bittet uns, die Patenschaft für ihre Fahnenweihe zu übernehmen.


1988
Am 8. Januar kommen die Hemhofer zum Göd-Bitten, es wird ein grosses Spektakel! Mit der Ueberseer Musi sind wir dann mit 65 Schützen und Schützenfrauen bei der Fahnenweihe vertreten.



In Prien wird die Weihe der Bezirksstandarte durchgeführt, und der Engl Koni wird in Höslwang Gaukönig. Auch bei uns tut sich einiges. So wird für 11.000.- DM die neue DISAG 2000 (Ringlese- und Teilerauswertungs-Maschine) gekauft, Anstecknadeln mit dem Vereinszeichen werden angeschafft, der Mitglieds-Beitrag wird in Zukunft per Bank-Einzug erhoben, und - vor allem - unser Schleicher Andi wird Ehren-Mitglied. Am Ostermontag wird auf der Asphalt-Bahn das erste Stock-Schießen um den "Schorsch Dirsch"-Gedächtnis-Pokal abgehalten.


1989 +
Unser Ehrenmitglied Andi Schleicher stirbt plötzlich und unerwartet am 11. Dezember.
Das ist ein herber Verlust für unsere Gemeinschaft!
Franz Fritz scheidet als 2. Gau-Schützenmeister aus und wird zum Ehren-Mitglied im Gau ernannt.
Hans Werndl wird in den Gau-Vorstand gewählt und wird Jugend-Sportleiter im Gau.
Am Ostermontag wird das 2. Stockschießen um den Gedächtnis-Pokal des Dirsch Schorsch veranstaltet.
Und beim Jahresabschluß-Essen im April 1989 wird Hans Fritz Schützenkönig.




1990
Das Landratsamt überprüft die Schießstände.
Als Ergebnis müssen wir die Zahl der Stände von 10 auf 8 reduzieren!
Zum letzten Mal wird am Ostermontag um den Gedächtnis-Pokal des Schorsch Dirsch gekämpft.


1991 +
Nach über 40 Jahren Einsatz für den Verein legt Franz Fritz sein Amt als 1. Schützenmeister nieder.
Nachfolger wird sein bisheriger Vize Hans Werndl. Neuer Vize wird Sebastian Pichler, für den ebenfalls ausscheidenden Schriftführer Thomas Fritz rückt Herbert Frommwieser nach.
Am 26. September stirbt unser Ehren-Schützenmeister Hans Fritz nach schwerem Leiden im Alter von 78 Jahren.
Im November kommen die Breitbrunner Schützen zu uns zum Patenbitten. Es wird sehr lustig (und auch sehr feucht).
Und unsere Schützen-Wirtin Marija Spöckbacher wird Schützenkönigin im Gau.




1992
Im Februar richten wir als Nothilfe wieder das Pistolen-Gauschießen aus. Mit 184 Teilnehmern wird es ein neuer Gau-Rekord!
Und beim Gauschießen LG im März in Halfing wird Spöckbacher Georg jun. Gaumeister der Junioren. Beim Jahresabschluss 91/92 wird Franz Fritz wegen seiner Verdienste um den Verein zum Ehren-Schützenmeister ernannt.
Am 14. Juni findet die Fahnenweihe in Breitbrunn statt, wo wir unser Paten-Amt würdig ausüben.


1993
Am 9. Januar stellen wir unsere Stockhütte an der Asphalt-Bahn auf. Eine "Horde" Schützenfrauen bringt den von ihnen gestohlenen Firstbaum festlich geschmückt zurück.



Weil der Ostermontag verregnet war, wird der Kampf um den Pokal zum Andenken an Hans Fritz am 17. April nachgeholt (Sieger: Friedrich Volckmar-Frentzel).

Am 15. Mai weihen wir die Stockhütte mit einem kleinen Eisttockturnier ein. Am 28. Mai übernimmt Herzog Max in Bayern in einer festlichen Veranstaltung in Eggstätt das Protektorat über den Schützengau.

Bei wunderbarem Wetter heiratet am 19. Juni unser Schützenmeister Hans Werndl seine Sybille, und der ganze Verein feiert mit!


1994
Der 2. Schützenmeister Sebastian Pichler und der Schriftführer Herbert Frommwieser kandidieren nicht mehr. Neuer Vize wird Edwin Wilfling, neuer Schriftführer wird Thomas Wende.

Die sportlichen Leistungen des Vereins erreichen einen Höhepunkt. Mit 7 Mannschaften im Rundenwettkampf und hervorragenden Plazierungen sind wir eine der aktivsten Schützengesellschaften im Gau.


1995
Die Schafwasch´ ner Schützen gründen eine Böller-Truppe. Schießmeister wird der Schleipfner Toni aus Grub („Hauptmann Schleinzner“). In der Anfangs-Besetzung sind es 7 Schützen und eine Schützin, die Pichler Monika.

Bei der Einweihung des König-Ludwig-Denkmals am Rimstinger Bahnhof im Juni schießen die Böllerer das erste Mal Salve in der Öffentlichkeit. Auch beim Jahrtag der Vereine, der dieses Jahr am 8. Oktober bei herrlichem Wetter von den Schützen ausgerichtet wird, treten sie wieder mit Erfolg auf. Am Heiligen Abend schießen sie von der Ludwigshöhe das Christkind ein.

Das Rimstinger Pokalturnier für LG wird zum ersten Mal veranstaltet. Und Franz Fritz wird vom Schützengau Chiemgau-Prien mit dem Gau-Protektorats-Abzeichen geehrt.



1996
Auch dieses Jahr beginnt in sportlicher Hinsicht sehr erfreulich. Erstmals kommen alle drei Gau-Könige aus der Gemarkung Rimsting:

Simon Frommwieser jun. (Schafw.) wird Gaukönig LP
Hansi Werndl (Schafw.) wird Gaukönig LG
Johann Fischer (Greimh.) wird Jugend-Gaukönig

Um die Vereinskasse aufzubessern, wird das erste Mal eine Rocknacht („Bitter Lemon Night“) veranstaltet. Fast 1.000 Besucher sorgen dafür, daß der Verein einige Mittel zurücklegen kann für Baumaßnahmen etc.

Das Hufeisen-Werfen hat sich mittlerweile ebenso wie das Stockschießen als weitere Sparte in unserem Verein etabliert. So wird z. B. am 1. Mai neben der Stockhütte ein Hufeisenturnier veranstaltet.

Das Rimstinger Pokalturnier für LG wird wieder durchgeführt und so im Gau zu einer gern angenommenen Sportveranstaltung.

Auch der Auftritt der Böllerer am Heiligen Abend wird trotz des eisigen Wetters ein Ereignis für unser Rimsting, wobei auch der ausgeschenkte Glühwein hilfreich ist. Es wird beschlossen, das Christkindl-Anschießen jedes Jahr durchzuführen.


1997 +
Am letzten April-Wochenende findet wieder eine Rocknacht statt, die diesmal noch besser besucht ist als die von 1996.

Die Stockschützen veranstalten neben dem Gustl-Schmidpeter-Gedächtnis-Turnier und dem Stockpokal-Turnier noch zwei Hufeisenwerfen.

Die Stockschützen und die Böllerschützen werden offiziell als Abteilungen im Verein gegründet. Die Stockschützen beschließen, Turniermannschaften aufzustellen und offiziell an Stock-Turnieren teilzunehmen.

Im September legt unser Schützenmeister Hansi Werndl aus beruflichen Gründen sein Amt nieder. Sein Nachfolger wird Herbert Frommwieser. Die Schützengesellschaft „Schafwaschen-Rimsting“ dankt Hansi Werndl von ganzem Herzen für seine bisherige aufopfernde Arbeit für den Verein.



Edi Schellerer, einer der bekanntesten Rimstinger Bürger und langjähriges Vereinsmitglied, begeisterter Schafkopfer und Stockschütze, stirbt nach schwerer Krankheit.


1998
Am letzten April-Wochenende findet die dritte Rocknacht statt. Der Besuch ist diesmal nicht ganz so gut wie in den Vorjahren, zudem kommt es zu geringfügigen Ausschreitungen durch Randalierer.

Die Stockschützen, die sich mit 2 Moarschaften an den offiziellen Turnieren beteiligten, haben einen Riesen-Erfolg; die erste Moraschaft steigt gleich in der ersten Saison von der C- in die B-Klasse auf. Davon angespornt, wird endlich die ersehnte Erweiterung der Stockbahnen von 2 auf 4 Bahnen vorgenommen. Am 27. Juli wird die gesamte Anlage neu geteert.

Beim Endschießen 1997/1998 gewinnt Franz Fritz die Ehrenscheibe zum 70. Geburtstag von Andreas Frommwieser.



Vom 24. bis 27. Juli feiert unser Patenverein ZSG Hemhof sein 100jähriges Gründungsfest, wo wir mit zahlreicher Beteiligung ein gutes Bild abgeben.

Der Schützenwirt Georg Spöckbacher wird zunehmend unfreundlicher uns Schützen gegenüber. Es kommt zu Auseinandersetzungen. Dies und die schlechte Verfügbarkeit der Stände zwingt die Vorstandschaft, eine Alternive zu suchen. Es wird eine Planung für einen Umzug in die Hasenstuben erarbeitet (Keller-Ausbau) und dem Ausschuß erstmalig vorgelegt.


1999
Nachdem der Vereinsausschuß zuerst die Umzugspläne verworfen hat, erzwingen die Vereinsmitglieder eine außerordentliche Generalversammlung am 12. März, die erste in der Vereinsgeschichte. Nach langer und überwiegend fairer Diskussion, in der die Wirtsfamilie Spöckbacher den Verein nicht überzeugen konnte, stimmt die GV mit 56 zu 33 Stimmen für den Auszug aus dem Seehof und den Standneubau in den Hasenstuben. Zwar werden wir unseren Vereinsnamen Schützengesellschaft „Schafwaschen-Rimsting“ beibehalten, doch endet damit die 114-jährige Geschicht der Schützen in Schafwaschen.

Beim Jahresabschlußessen am 11. April, dem letzten, das noch in Schafwaschen stattfindet, wird Franz Fritz für 70-jährige Mitgliedschaft geehrt.



Die Stockschützen sind weiterhin erfolgreich. Die erste Moraschaft steigt weiter auf in die A-Klasse (ein glatter Durchmarsch also), die zweite Moarschaft ist nun in der B-Klasse.


Die erfolgreichen Stockschützen-Moarschaften 1998/1999

Am letzten April-Wochenende findet wieder eine Rocknacht statt, diesmal gefolgt von einer Disco-Nacht. Die Veranstaltungen laufen reibungslos und bringen einen guten Beitrag zu den Baukosten.
Und so kann am 30. Juni 1999 der erste Spatenstich für den Schießstand-Neubau beim Has’n erfolgen:



Während der Bauerei hat es dann ungefähr so ausgesehen:



Am 15. Oktober ist es dann soweit! Nach 3 Monaten Bauzeit, über 2.000 freiwilligen Arbeitsstunden und mit Gesamtkosten von 205.000.- DM (von denen 50.000.- DM der Schützenwirt Klaus Bauer übernimmt) wird die neue Standanlage im Rahmen eines kleinen Anfangsschießens in Betrieb genommen.
Dazu gehört natürlich auch ein feierlicher Eröffnungsschuß, ausgeführt vom 1. Schützenmeister Herbert Frommwieser, dem Schützenwirt Klaus Bauer, Ehrenschützenmeister Franz Fritz und Bürgermeister Florian Hoffmann.



Unser Bürgermeister Flori Hoffmann gewinnt dabei verdient das Ehrenkrügerl.




2000
ALs Dank für die große Unterstzützung, die wir durch die Rimstinger erfahren haben, führen wir erstmalig ein Dorfkönigsschießen für alle Rimstinger Bürger, Angehörige Rimstinger Vereine und Mitarbeiter Rimstinger Betriebe durch. Es beginnt am Dreikönigstag (Donnerstag, der 6. Januar 2000) mit feierlicher Standeinweihung und Tag der offenen Tür, ab 14.00 Uhr wird dann bis einschließlich Samstag, den 8. Januar, um die Ehre des Dorfkönigs gekämpft.


Unter den 204 Teilnehmern aus über 20 Mannschaften fällt schon fast in der letzten Minute das Königsblattl für unseren Schützenwirt Klaus Bauer, der damit erster Rimstinger Dorfkönig wird.



Da für unsere Nachbarvereine sowieso ein Eröffnungsschießen ansteht, lassen wir uns etwas Besonderes einfallen:
Vom 16. März bis 2. April 2000 richten wir das 48. LG-Gauschießen aus, gleichzeitig das 25. LP-Gauschießen, verbunden mit dem Standeröffnungsschießen.



Durch den Versuch, beide Gauschießen zu vereinen (und dies noch dazu auf nur 10 Ständen!), stellen wir höchste Anforderungen an die Organisation, an die Mitarbeit unsere Mitglieder ebenso wie an die Disziplin unserer Schützenbrüder und –Schwestern aus den Gauvereinen.
Nachdem uns 750 Schützen (568 Gewehr, 182 Pistole) besucht haben, steht fest, daß das Schießen ein riesiger Erfolg geworden ist. Daran haben sicher auch die vielen schönen Preise Anteil, z. B. von Gemeinde und Rimstinger Künstlern.

Besonders erfreulich für uns: unser Jungschütze Norbert Simo wird (in seinem ersten Jahr im Verein) Gau-Jugendkönig!



Am letzten April-Wochenende findet wieder die mittlerweile schon traditionelle Rocknacht mit Disco-Nacht statt. Die Veranstaltungen laufen wieder reibungslos und bringen wieder einen guten Beitrag zu den Baukosten.

Im September stehen Neuwahlen an. 1. Schützenmeister Herbert Frommwieser und sein Vize Edwin Wilfling werden wiedergewählt. Für Schriftführer Thomas Wende und Kassier Christian Steinbichler, die aus beruflichen Gründen aufhören, rücken Markus Frommwieser und unser Schützenwirt Klaus Bauer nach.

Hans Werndl sen. und Karl Huber werden wegen ihrer Verdienste um den Verein und ihrer langjährigen Mitgliedschaft einstimmig zu Ehrenmitgliedern ernannt.



Am 24. Dezember schließlich schießen wir wieder auf der Ludwigshöhe mit unseren Böllern das Christkindl ein.


2001
Da das Dorfkönigsschießen für alle Rimstinger Bürger, Angehörige Rimstinger Vereine und Mitarbeiter Rimstinger Betriebe im letzten Jahr so gut ankam, führen wir es auch dieses Jahr wieder durch.
Es beginnt am Donnerstag, den 11. Januar 2001 und geht dann bis einschließlich Samstag, den 13. Januar.

Diesmal sind es mit 214 Teilnehmern aus 21 Mannschaften sogar 10 mehr als letztes Jahr. Alle sind mit großem Eifer bei der Sache. Und auch wenn es wegen dem Andrang mal etwas längere Wartezeiten gibt, wird das mit Geduld und Humor hingenommen. Zweiter Rimstinger Dorfkönig wird mit einem 15.0-Teiler Georg Werndl, wieder ein Nichtschütze.



Am Sonntag, den 21. Januar, führen wir bei schwerem Eis das 16. Rimstinger Dorfstockturnier auf dem Stettner See durch.
Mit 44 Moarschaften haben wir wohl das Limit dessen erreicht, was noch vernünftig durchgezogen werden kann.
Sieger wird die Moarschaft Fritz, es nimmt erstmalig auch als Gastmannschaft eine Moarschaft des Gau-Vorstandes teil.

Am ersten Mai-Wochenende findet wieder die mittlerweile schon traditionelle Rocknacht mit Disco-Nacht statt. Die Veranstaltungen laufen wieder (fast) reibungslos und bringen wieder ein gutes Ergebnis.

Bei der Generalversammlung 2001 nimmt Gauschützenmeister Sigi Raab wieder Ehrungen einiger verdienter Schützen vor. Unter anderem erhält Franz Fritz das Ehrenzeichen des Gau-Protektors, und unser Foto-Chronist Kurt Teichert wird mit der silbernen Gams geehrt.



2002 +
Zum 3. Mal führen wir das Dorfkönigsschießen für alle Rimstinger Bürger, Angehörige Rimstinger Vereine und Mitarbeiter Rimstinger Betriebe durch. Vom Donnerstag, den 10. Januar 2002, geht es bis einschließlich Samstag, den 12. Januar.

Mit 194 Teilnehmern aus 16 Mannschaften sind es 20 Teilnehmer weniger als letztes Jahr. Diesmal gibt es erstmals eine Rimstinger Dorfkönigin. Tanja Lohr erringt die Dorfkönigswürde mit einem 3.9-Teiler. Damit ist im 3. Jahr erstmals eine aktive Schützin vorne.
Beim Jahresabschluß am Samstag, den 20. April, kann Gauschützenmeister Sigi Raab mit Edwin Wilfling unseren 2. Schützenmeister und mit Agnes Wilfling eine unserer ältesten und aktivsten Schützinnen für 25-jährige Mitgliedschaft ehren.




Am Sonntag, den 6. Januar, führen wir das 18. Rimstinger Dorfstockturnier auf dem Stettner See durch. Sieger wird (wie schon im Vorjahr) die Moarschaft Fritz.

Das letzte April-Wochenende steht wieder ganz im Zeichen der mittlerweile schon traditionellen Rocknacht mit Disco-Nacht..

Sportlich gesehen ist dieses Jahr das beste in der Vereinsgeschichte. Nicht nur, dass unsere Eisstock-Turniermannschaften sehr gut vorankommen und auch unsere RWK-Mannschaften fast durchwegs gut abschneiden, wir bringen dieses Jahr erstmals auch eine LG-Mannschaft in den Bezirk!

Uwe Kueres, Michael Lohr, Bernd Schmelz und Christian Zangl mit Maria Brandl als Verstärkung schaffen den Aufstieg in die Bezirksklasse!



Anfang Juli stirbt unser langjähriger Vereinsfotograph und begeisterter Stockschütze Kurt Teichert. Seine Fotosammlung bekommt einen Ehrenplatz im Vereinslokal.

Am Montag, den 23. Dezember, verstirbt nach langer schwerer Krankheit unser Ehrenmitglied Karl Huber. Er war einer der geachtesten und beliebtesten Schützenkameraden und hat unserer Gesellschaft lange Jahre als 2. Schützenmeister gedient.


2003 +
Das 4. Dorfkönigsschießen für alle Rimstinger Bürger, Angehörige Rimstinger Vereine und Mitarbeiter Rimstinger Betriebe führen wir vom 2. bis zum 4. Januar durch.
Mit 224 Teilnehmern aus 19 Mannschaften sind es 30 Teilnehmer mehr als letztes Jahr.
Ernst Schütz erringt die Dorfkönigswürde mit einem 16.7-Teiler.
Dank der vielen Sponsoren haben wir wieder einen reich gedeckten Gabentisch.






Am Sonntag, den 23. Februar, führen wir bei schönem Wetter und gutem Eis das 19. Rimstinger Dorfstockturnier auf dem Schafwaschner Winkel durch.
Sieger wird die Moarschaft Hasnwirt II.

Am 5. April wird Schützenmeister Herbert Frommwieser beim LP-Gauschießen in Söllhuben zum Gaukönig LP gekrönt. Das Bild zeigt die Gaukönige LP, Jugend und LG am 29. Juni bei der 50-Jahr-Feier der Traditionsschützen Hemhof.




Das Wochenende am 2. und 3. Mai steht wieder ganz im Zeichen der mittlerweile schon traditionellen Rocknacht mit Disco-Nacht. Diesmal ist der Andrang nicht ganz so groß wie in den Vorjahren, trotzdem ist das Ergebnis sehr zufriedenstellend. Das lockt leider auch das Finanzamt auf den Plan. Wir müssen für die Jahre 2000 bis 2002 insgesamt 6.000.- EUR Umsatzsteuer nachzahlen!

War 2002 sportlich schon ein herausragendes Jahr, so können wir 2003 nochmals draufsatteln. Die Bezirksmannschaft LG hält sich im guten Mittelfeld, und auch unsere erste LP-Mannschaft steigt in den Bezirk auf mit Felix Tiefenbacher, Roman Hauk, Anderl Obermaier und Herbert Frommwieser (Ersatz: Michael Lohr). Im Juni wird Herbert Frommwieser beim Bezirksschützentag in Erding 2. Bezirksschützenkönig LP. Sabrina Giglinger und Philipp Koch, 2 unserer Jugendlichen, kommen bis in die Bayrische Meisterschaft, Sabrina Giglinger schafft es sogar bis in die Deutsche Meisterschaft!

Die Stockhütte an der Asphaltbahn wird um Toiletten und einen Geräteraum erweitert und neu eingerichtet. Abteilungsleiter Simon Frommwieser leitet das Bauvorhaben als seine letzte Amtshandlung. Im Herbst tritt er aus Gesundheitsgründen zurück, Schorsch Schwarz folgt ihm als neuer Stockschützen-Häuptling.

Im Juli stirbt unser Anderl Fenzl, ein begeisterter Stockschütze und einer der beliebtesten und geachtetsten Vereinskameraden. Und im September, fast ein Jahr nach seinem Bruder Karl, erliegt Robert Huber, einer unserer treuesten Sponsoren, einer langen und schweren Krankheit.

Am Heilig-Abend 2003, bei einer traumhaften See-und-Berg-Stimmung, schießen die Böllerschützen auf der Ludiwgshöhe ihren Ehrensalut fürs Christkindl.





2004
Auch das 5. Dorfkönigsschießen für alle Rimstinger Bürger, Angehörige Rimstinger Vereine und Mitarbeiter Rimstinger Betriebe wird wieder ein großer Erfolg. Vom 1. bis zum 3. Januar treffen sich 244 Teilnehmer (ein neuer Rekord) in 18 Mannschaften, 20 Teilnehmer mehr als letztes Jahr. Herrmann Büchler erringt die Dorfkönigswürde mit einem 16.5-Teiler. Und die Mannschaft Frommwieser führt die Mannschaftswertung mit 467 Ringen an. Dank der vielen Sponsoren haben wir wieder einen reich gedeckten Gabentisch.

Das Dorf-Eisstockturnier fällt dieses Jahr wegen ungeeigneter Witterung zu unser aller Bedauern aus.

Am 30. April wird unser Ehrenschützenmeister Franz Fritz 90 Jahre; gleichzeitig feiert er auch sein 75-jähriges Vereinsjubiläum! Der ganze Verein gratuliert ihm recht herzlich, und am 1. Mai-Wochenende feiern wir mit ihm.
Unser Geschenk ist ein Bayern-Duo, ein offenes Gaudi-Turnier (LG-Schießen und Eisstock-Schießen), das wir bei schönem Wetter am Stockplatz für ihn durchziehen. Der Tag im Kreise seiner Freunde (Schützen, Stockschützen, Vertreter unserer Nachbarvereine und alte Freunde vom Franzl) macht ihm großen Spaß. Und die ungewohnte Rolle, bei einem Turnier mal nur der Ehrengast und nicht Ausrichter zu sein, gefällt ihm sichtlich
Auch in der BSZ wird er später dann in einem langen Artikel für seinen lebenslangen Einsatz für das Schützenwesen gewürdigt.




Und beim Bezirksschützentag im Juni 2004 erhält unser Franzl im Rahmen der Delegiertenversammlung vom Bay. Landesschützenmeister Josef Ambacher seine wohlverdiente Ehrung.

Da der Schützengau Chiemgau-Prien dieses Jahr sein 75-jähriges Jubiläum feiert, richtet der Gau auch den Bezirksschützentag 2004 des Schützenbezirkes Oberbayern aus. Am Freitag, den 25. Juni, ist Festabend des Gaues auf dem Ameranger Schloß. Am Samstag ist Festabend des Bezirks in der Hartsee-Halle in Eggstätt.

Und am Sonntag, den 27.Juni, findet der Bezirksschützentag auf der Herreninsel statt. Etwas über 3.000 Schützen mit ihren Fahnen feiern in der einmaligen Kulisse zwischen Schloß und Latona-Brunnen ihren Schützentag. Zwar ist das Wetter durchwachsen, aber im Großen und Ganzen ist es ein wunderbarer Tag.




Bei der Generalversammlung werden Schleipfner Wast, Eifertinger Alfons und Mögl Sepp wegen ihrer Treue zum Verein (50-jährige Mitgliedschaft) zu Ehrenmitgliedern ernannt.





2005
Das Jahr 2005 beginnt mit dem 6. Rimstinger Dorfkönigsschießen mit sehr guter Beteiligung, 240 Teilnehmer insgesamt. Dorfkönig wird der Schleipfner Toni (auch Hauptmann Schleinzner genannt), den ersten Platz in der Mannschaftswertung erringt wie schon im Vorjahr die Mannschaft Frommwieser.




Nachdem wir die Hoffnung auf ein geeignetes Eis schon aufgegeben haben, wird es Anfang März doch noch einmal kalt. Und so können wir am 6. März, witterungsmäßig in allerletzter Sekunde, vor der Prienmündung das Dorfeisstockschießen mit 23 Moarschaften doch noch durchziehen. Sieger wird die Moarschaft SPRENGKOMMANDO (und wer unseren Uwe Kueres mal beim Eisstockschießen gesehen hat, weiß, dass der Name für seine Moarschaft passt).

Im März beim Gauschießen (kombiniert LP und LG) in Pittenhart wird der Schleipfner Franz Gaukönig LG. Bei diesem Gauschießen haben wir überhaupt kräftig abgesahnt, mit drei ersten Plätzen in den Mannschafts- und vier ersten Plätzen in den Einzel-Wertungen, von diversen Blattl-Preisen ganz zu schweigen!

Und hier ist der stolze Gaukönig bei der Königsproklamation in Pittenhart:




Am 5. Mai veranstalten wir zum 10. und letzten Mal unser Rock-Wochenende (mit 2 Life-Bands). Nachdem letztes Jahr der Besuch schon mäßig war und gerade noch für einen kleinen Gewinn ausreichte, kommen diesmal leider so wenig Besucher, dass wir letzendlich über 1.000.- EUR draufzahlen. Die Idee hat mittlerweile schon so viele Nachahmer gefunden, dass sich die Sache totgelaufen hat. Aber trotzdem haben wir über die zehn Jahre ein schönes Stück Geld rausgeholt und eine Menge Spaß gehabt!

Am 18. Juni ist beim Hufeisen-Verein Kaltenbach die Standarten-Weihe, wo unsere Stockschützen-Abteilung die Patenschaft übernommen hat.





2006 +
Auch das Jahr 2006 beginnen wir mit dem Rimstinger Dorfkönigsschießen (dem 7. übrigens).
Die Beteiligung ist nicht ganz so gut wie im Vorjahr; immerhin sind es noch 208 Teilnehmer in 21 Mannschaften.

Dorfkönig wird diesmal Hans Till, den 1.Platz in der Mannschaftswertung erringt die Fa. Huber; es gibt zwei 2. Plätze, die Mannschaften Frommwieser und Heindl. Auch den 1. Meistpreis müssen wir zweimal vergeben, an den Has'n-Stammtisch und an die "Lindenstraßler".




Am 29. Januar halten wir in der Schafwasch'ner Bucht beim Badesteg unser großes Dorfeistockturnier ab. 33 Moarschaften kämpfen in 3 Gruppen um den 1. Platz, den dann letztendlich nach einem spannenden Finale die Moarschaft "D'Masserer" erringt.

Anstelle der Faschingsbar der letzten Jahre wollen wir dieses Jahr was neues ausprobieren. Und so veranstalten wir am 24. Februar (Faschingsfreitag) ein "maskiertes Er+Sie-Schießen".

Es wird sehr lustig, als sich die 36 Teilnehmer in 18 Paaren an die supertollen Preise "heran-essen".

Am 8., 9. und 10. Dezember beteiligen sich die Schützen erstmalig mit einem Stand am Rimstinger Weihnachtsmarkt. Trotz etwas flauen Anlaufs wird es doch noch ein schöner Kassenzugang für den Verein: mit Bratäpfeln, Bastelarbeiten etc. nehmen wir einige Euro ein.

Am Montag, den 11.12., stirbt mit Hans Werndl sen. (der "Hinterlechner Hans", Vater unseres Altschützenmeisters Hansi Werndl) eines unserer ältesten und verdientesten Mitglieder.




2007 +
In diesem Jahr erreichen wir beim 8. Rimstinger Dorfkönigsschießen nach einem zähen Anlauf am letzten Schießtag eine Rekordbeteiligung (265 Teilnehmer in 19 Mannschaften). Der Rimstinger Dorfkönig 2007 wird Kueres Uwe.




In der Mannschaftswertung siegt die Fa. Huber vor der Mannschaft. Frommwieser, den 3. Platz erreicht die Mannschaft Has'n-Stammtisch. Und wie schon fast gewohnt macht diese Mannschaft auch den 1. Meistpreis.

Am 16. Februar veranstalten wir das 2. Er+Sie-Schießen, das auch diesmal wieder sehr lustig wird, mit 32 Teilnehmern und "schönen" Preisen.

Ein Rimstinger Dorfeisstockturnier gibt es dieses Jahr nicht, es fällt wegen des milden Winters aus.

Unsere Meisterschützing Giglinger Sabrina schießt bei Gaumeisterschaft einmal 100 und einmal 99 Ringe! Eine Superleistung!

Beim Gauschießen LG wird einer unserer aktivsten Schützen, der Lederer Wast, Gaukönig LG. Und die Giglinger Sabrina gewinnt auf Glück den ersten Preis, ein Luftgewehr.

Hier sind die beiden glücklichen Gewinner:



Erstmals veranstalten die Rimstinger Dorfvereine in diesem Sommer unter der Federführung des Veteranenvereins ein gemeinsames großes Rimstinger Dorffest, zusammen mit Schule, Kindergarten, Pfarrgemeinde. Vom Schulgelände bis zum Brunnhuber-Hof ziehen sich die Stände und Attraktionen. Die Schützen bewirten zusammen mit den Stockschützen das Gelände vor dem Rathaus und dem Steinbichler-Hof.
Das Dorffest wird von der Stimmung und dem Besuch her ein Riesen-Erfolg.

Leider haben wir in diesem Jahr auch einige Todesfälle zu verzeichnen:
Im Oktober verlassen uns für immer der Weiß Simmerl, der wegen seiner sympathischen Art sehr beliebt war, und der Kovacevic Helmut, ein alter Stockschütz und Schütze der ersten Stunde.

Und dann müssen wir Abschied nehmen von unserem Kameraden Kuntschner Herbert, ebenfalls ein alter verdienter Schütze, ein beliebtes Original bei den Stockschützen und der Vater des Hufeisen-Werfens in Rimsting. Eine große Trauergemeinde gibt ihm das letzte Geleit.




2008 +
In diesem Jahr sind es beim 9. Rimstinger Dorfkönigsschießen 224 Teilnehmer in 18 Mannschaften. Rimstinger Dorfkönigin 2008 wird Sabrina Giglinger.




In der Mannschaftswertung siegt die Fa. Huber vor der Mannschaft Hitzing United; auf dem 3. Platz sind ringgleich die Mannschaften D'Lindenstrassler, Frommwieser und Has'n-Stammtisch. Die Mannschaft vom Has'n-Stammtisch macht auch heuer wieder den 1. Meistpreis.

Ein Rimstinger Dorfeisstockturnier gibt es auch dieses Jahr nicht, zum zweiten mal in Folge fällt es wegen des milden Winters aus.

Am 1. Februar führen wir wieder ein maskiertes Er+Sie-Schießen durch, mit insgesamt 44 Teilnehmern wird es ganz lustig. Und zum Endschießen wird eine schöne Schützenscheibe ausgeschossen, die 1. SM Herbert Frommwieser im Oktober 07 zu seinem 60. Geburtstag gestiftet hatte





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